Die Piazza del Popolo

Piazza del Popolo Rom

Die Piazza del Popolo ist der nördlichste Platz des römischen Zentrums und liegt direkt an der antiken aurelianischen Stadtmauer. Alle Reisenden aus Nord- und Mitteleuropa betraten in den vergangenen Jahrhunderten hier zum ersten Mal römischen Boden, denn hier endete und endet auch heute noch die antike Konsularstraße, die Via Flaminia, die Rom mit Mitteleuropa verband. Auch Goethe und Luther sind hier in Rom angekommen. „Die Piazza del Popolo“ weiterlesen

San Giovanni in Laterano

San Giovanni in Laterano Rom

Die Kirche San Giovanni in Laterano gehört, zusammen mit der Peterskirche, San Paolo fuori le mura und Santa Maria Maggiore zu den vier päpstlichen Basiliken Roms. San Giovanni gilt als die älteste Kirche der Welt, man hat mit dem ersten Bau begonnen, als die Christen noch offiziell verfolgt wurden, also zu Beginn des 4. Jahrhunderts n. Chr. Die Kirche war zunächst Christus, dem Salvator geweiht. Der Name San Giovanni kam erst im Mittelalter hinzu, weil ein Papst die beiden Johannes (Johannes der Evangelist und Johannes der Täufer) sehr verehrte. Der Name Laterano stammt von der antiken römischen Familie der Plauzi Laterani, denen das Grundstück gehörte, auf dem heute die Kirche steht. „San Giovanni in Laterano“ weiterlesen

Campo de‘ Fiori

Campo de Fiori Rom

Der Campo de‘ Fiori ist einer der typischsten Plätze von Rom. Wenn wir den Namen übersetzen, bedeutet er Blumenfeld. Viele meiner Gäste denken, dass die Bezeichnung von den Blumenhändlern stammen, die hier täglich wunderbare Blumen und Pflanzen anbieten. Aber dem ist nicht so. In der Antike gab es an der östlichen Seite des Platzes ein Theater von Pompeius, der eine Geliebte namens Flora hatte, vielleicht stammt daher der Name „Fiori“. Eine weitere Theorie besteht darin, dass dieser Platz erst im 15. Jahrhundert bebaut wurde, früher befand sich hier nur eine Blumenwiese, von der der Name stammen könnte. „Campo de‘ Fiori“ weiterlesen

Die Galleria Borghese

Galleria Borghese Rom

Der Besuch der Galleria Borghese ist für jeden Kunstliebhaber Pflicht, denn die Galleria Borghese gehört zu den schönsten Kunstsammlungen alter Meister. Die Sammlung entstand zu Beginn des 17. Jahrhunderts, als Papst Paul V. aus der Familie der Borghese zum Papst gewählt wurde und seinem jüngsten Neffen, Scipione Borghese, ein großes Landgebiet direkt an der antiken Stadtmauer schenkte. Scipione ließ sich hier von Flaminio Ponzio eine wunderbare Villa errichten. Da er Kunstliebhaber war, sammelte er eine Fülle von Gemälden und Skulpturen der Renaissance- und Barockepoche. Auf zwei Stockwerken finden wir Meisterwerke von Raffael, Tizian, Veronese, Canova und Rubens. „Die Galleria Borghese“ weiterlesen

Die Sixtinische Kapelle

Einer der Höhepunkte bei einem Besuch der Vatikanischen Museen ist sicher die Sixtinische Kapelle. Die Sixtinische Kapelle ist Teil der Vatikanischen Museen und kann nicht gesondert besichtigt werden. Die Kapelle wurde von Papst Sixtus IV. im 15. Jahrhundert als private Betkapelle errichtet. Daher stammt auch der Name „Sixtinische Kapelle“. Sie ist aus zwei Gründen berühmt: Hier wird der neue Papst gewählt, d.h. ist ein Papst gestorben oder zurückgetreten, dann versammeln sich hier die Kardinäle und wählen einen neuen Papst. In dieser Zeit dürfen sie keinen Kontakt zur Außenwelt haben, deshalb nennt man die Wahl auch „Konklave“, wörtlich übersetzt: Mit dem Schlüssel eingeschlossen. Die Wahlzettel werden in einem für den Anlass aufgestellten Ofen verbrannt und die Gläubigen auf dem Petersplatz sehen den berühmten weißen Rauch aufsteigen, das Zeichen „habemus papam“, wir haben einen (neuen) Papst. „Die Sixtinische Kapelle“ weiterlesen

Das Kapitol

Kapitol in Rom

Der Kapitolshügel zählt zu den sieben Hügeln Roms, ist aber sicher der bedeutendste von Rom, denn hier treffen wir auf über 3000 Jahre Geschichte. Hier haben wir einige der ältesten Spuren menschlicher Ansiedlungen gefunden. Im 6. Jahrhundert v. Chr. begann man mit dem Bau der ersten Tempel von Rom, die den drei kapitolinischen Göttern Jupiter, Juno und Minerva geweiht waren. Imposante Reste kann man noch besichtigen. Hier befand sich auch das Tabularium, das Staatsarchiv, wo alle wichtigen Verträge und Gesetze aufbewahrt wurden. Vom Tabularium hat man einen unbeschreiblichen Blick auf das Forum Romanum. „Das Kapitol“ weiterlesen

Das Forum Romanum

Das Forum Romanum

Das Forum Romanum ist – zusammen mit dem Kolosseum – sicher die wichtigste antike Stätte in Rom. Vor 2600 Jahren war das Forum Romanum zunächst nur ein langes, schmales, sumpfiges Tal zwischen drei Hügeln: Palatin, Caelium und Quirinal. Die wenigen Menschen lebten auf diesen Hügeln. Dann entschied man sich, das Tal mit Hilfe der berühmten Cloaca Maxima trockenzulegen, ein reiner Regenwasserkanal (kein Schmutzwasser), der quer über das Forum führt und hinter dem Kapitolshügel in den Tiber mündet. Diese Trockenlegung war fundamental, denn erst jetzt konnten die Menschen unproblematisch Kontakt zueinander aufnehmen, miteinander handeln, sich zusammenschließen und sich im Laufe der folgenden Jahrhunderte immer weiter ausdehnen. „Das Forum Romanum“ weiterlesen

Die Caracallathermen

Berühmt in der römisch-antiken Architektur waren die großen, öffentlichen Thermenanlagen. Die größten Thermen waren die Diokletiansthermen gegenüber dem heutigen Hauptbahnhof, der deshalb auch Stazione Termini – die Station der Thermen – genannt wird.

Bekannter sind aber die Caracallathermen hinter dem Circus Maximus. Sie wurden vor ca. 1800 Jahren im Auftrag des berühmt-berüchtigten Kaisers Caracalla errichtet. Caracalla war einer der brutalsten Kaiser in der römischen Antike; er ließ sogar seinen Bruder Geta ermorden. „Die Caracallathermen“ weiterlesen

Die Cosmaten in Rom

Cosmaten in Rom

Wer Rom bereits besucht hat, kennt sicher das eine oder andere Kunstwerk der Cosmaten. Die Cosmaten waren eine Großfamilie, die in Rom im späten Mittelalter lebte. Viele von ihnen hatten den Vornamen Cosmas, daher stammt der Begriff Cosmaten. Die Cosmaten werden nicht unbedingt als Künstler angesehen, sondern eher als Kunsthandwerker. Was haben sie hergestellt? Sie haben verschiedenfarbige Steine (Porphyr – rot, Serpentin – grün etc.) in kleinere Stücke geschnitten und zu geometrischen Motiven zusammengesetzt. „Die Cosmaten in Rom“ weiterlesen

Die Katakomben von Rom

Katakomben Rom

In Rom gab es ca. 60 Katakomben. Was ist eine Katakombe? Viele meiner Gäste verbinden mit diesem Begriff unterirdische Ausgrabungen, aber eine Katakombe ist eine Grabstätte für Christen oder Juden. Tote wurden in der Antike aus hygienischen Gründen immer außerhalb der Stadtmauern begraben. Die Römer waren zudem abergläubisch und wollten keine Toten in den Städten bestatten. Deshalb liegen die Katakomben, wie auch die heidnischen Grabstätten, immer an den Konsularstraßen außerhalb der Stadtmauern. „Die Katakomben von Rom“ weiterlesen