Eis und Eisdielen in Rom

Was wäre ein Rombesuch ohne ein italienisches Eis? Fast an jeder Ecke findet man in der Innenstadt eine Eisdiele, eine Gelateria. Meist sollte man als erstes an die Kasse gehen und bezahlen. Mit dem Kassenzettel begibt man sich an die Theke und wählt aus. Hier in Italien haben wir keine Eiskugeln, sondern das Eis wird mit einem Spachtel auf das Hörnchen oder in den Becher gedrückt. Schon bei zwei Sorten hat man ein recht großes Eis. „Eis und Eisdielen in Rom“ weiterlesen

Das Trajansforum

trajansforum

Das Forum Romanum, jenes gewaltige Ausgrabungsgebiet zwischen dem Kapitol und dem Kolosseum, war das politische Zentrum in der Zeit der Republik, also vor Christus. Es war extrem eng bebaut mit Tempeln, Basiliken und Verwaltungsgebäuden. Als die Kaiser an die Macht kamen, schien ihnen das Forum zu klein und zu eng. Sie hatten hier keine Möglichkeit, Ihre Macht durch prächtige Gebäude zu demonstrieren. Deshalb entschlossen sich mehrere Kaiser, das Forum Romanum zu erweitern und die sogenannten Kaiserforen zu errichten. „Das Trajansforum“ weiterlesen

Das Forum Boarium in Rom

Forum Boarium Rom

Das Forum Boarium, der Rindermarkt, liegt direkt am Tiber und zwar an der Stelle, an der sich in der Antike der Flusshafen befand. In der frühen Zeit der Republik wurden die Nahrungsmittel direkt auf dem Forum Romanum verkauft. Als die Stadt Rom immer größer wurde, entschloss man sich, am Tiber einen Hafen zu bauen, um dort die Nahrungsmittel direkt zu verkaufen. Am Standort des Hafens befand sich die Via Salaria, die Salzstraße, die ins Landesinnere führte, sodass dieser Ort für einen Marktplatz besonders gut geeignet war. Die Nahrungsmittel konnten per Schiff und Pferdewagen überall hintransportiert werden. An diesem, heute sehr verkehrsreichen Platz, gab es zwei Tempel und einen Altar, der Herkules geweiht war. Erstaunlich ist, dass beide Tempel noch aus der Zeit vor Christus stammen, was in Rom ja recht selten ist, da es im Laufe der Jahrhunderte unzählige Brände gab. „Das Forum Boarium in Rom“ weiterlesen

Der Trevibrunnen in Rom

Trevibrunnen Rom

Der Besuch des Trevibrunnens darf auf einer Reise nach Rom auf keinen Fall fehlen. Der Trevibrunnen entstand in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und gehört, zusammen mit der Spanischen Treppe, zu den letzten großen Barockwerken in Rom. Der Künstler war Nicola Salvi, allerdings ist dies sein einziges berühmtes Werk. Der Name stammt von den drei Straßen (tre vie), die sich auf diesem kleinen Platz ursprünglich kreuzten. Für alle Gäste ist es immer wieder eine Überraschung, wenn wir aus den engen Gässchen heraustreten und plötzlich dieses barocke Spektakel vor uns sehen. Der Trevibrunnen ist der größte und aus meiner Sicht auch der schönste Brunnen von Rom. „Der Trevibrunnen in Rom“ weiterlesen

San Pietro in Vincoli

Moses Michealangelo San Pietro in Vincoli Rom

San Pietro in Vincoli ist eine der ältesten Kirchen von Roms, erbaut zu Beginn des 5. Jahrhunderts. Sie liegt etwas versteckt, oberhalb vom Kolosseum auf dem Colle Oppio, der Teil vom Esquilinhügel ist. Übersetzt heißt die Kirche Heiliger Petrus in den Fesseln, denn hier unter dem Hauptaltar werden die Ketten aufbewahrt, mit denen Petrus in Rom und in Jerusalem gefesselt worden war und die wundersamerweise miteinander verschmolzen sind. Berühmt ist die Kirche vor allem wegen eines Meisterwerks von Michelangelo: Das Grabmal von Papst Julius II mit der Mosesstatue. Michelangelo war ein Universalgenie, aber seine wahre Leidenschaft galt der Bildhauerei. „San Pietro in Vincoli“ weiterlesen

Überblick über die römische Geschichte der Antike

Aus allen Büchern kennen wir das berühmte Gründungsdatum Roms 753 vor Christus. Allerdings haben wir inzwischen deutlich ältere Spuren gefunden und müssen fast jedes Jahr weiter zurückdatieren, sodass wir heute sagen können, dass die römische Geschichte sicher mehr als 3000 Jahre alt ist. In diesem Artikel gebe ich nur grobe Daten in Jahrhunderten an, sodass man einen besseren Überblick bekommt. „Überblick über die römische Geschichte der Antike“ weiterlesen

Die Piazza del Popolo

Piazza del Popolo Rom

Die Piazza del Popolo ist der nördlichste Platz des römischen Zentrums und liegt direkt an der antiken aurelianischen Stadtmauer. Alle Reisenden aus Nord- und Mitteleuropa betraten in den vergangenen Jahrhunderten hier zum ersten Mal römischen Boden, denn hier endete und endet auch heute noch die antike Konsularstraße, die Via Flaminia, die Rom mit Mitteleuropa verband. Auch Goethe und Luther sind hier in Rom angekommen. „Die Piazza del Popolo“ weiterlesen

San Giovanni in Laterano

San Giovanni in Laterano Rom

Die Kirche San Giovanni in Laterano gehört, zusammen mit der Peterskirche, San Paolo fuori le mura und Santa Maria Maggiore zu den vier päpstlichen Basiliken Roms. San Giovanni gilt als die älteste Kirche der Welt, man hat mit dem ersten Bau begonnen, als die Christen noch offiziell verfolgt wurden, also zu Beginn des 4. Jahrhunderts n. Chr. Die Kirche war zunächst Christus, dem Salvator geweiht. Der Name San Giovanni kam erst im Mittelalter hinzu, weil ein Papst die beiden Johannes (Johannes der Evangelist und Johannes der Täufer) sehr verehrte. Der Name Laterano stammt von der antiken römischen Familie der Plauzi Laterani, denen das Grundstück gehörte, auf dem heute die Kirche steht. „San Giovanni in Laterano“ weiterlesen

Campo de‘ Fiori

Campo de Fiori Rom

Der Campo de‘ Fiori ist einer der typischsten Plätze von Rom. Wenn wir den Namen übersetzen, bedeutet er Blumenfeld. Viele meiner Gäste denken, dass die Bezeichnung von den Blumenhändlern stammen, die hier täglich wunderbare Blumen und Pflanzen anbieten. Aber dem ist nicht so. In der Antike gab es an der östlichen Seite des Platzes ein Theater von Pompeius, der eine Geliebte namens Flora hatte, vielleicht stammt daher der Name „Fiori“. Eine weitere Theorie besteht darin, dass dieser Platz erst im 15. Jahrhundert bebaut wurde, früher befand sich hier nur eine Blumenwiese, von der der Name stammen könnte. „Campo de‘ Fiori“ weiterlesen

Die Galleria Borghese

Galleria Borghese Rom

Der Besuch der Galleria Borghese ist für jeden Kunstliebhaber Pflicht, denn die Galleria Borghese gehört zu den schönsten Kunstsammlungen alter Meister. Die Sammlung entstand zu Beginn des 17. Jahrhunderts, als Papst Paul V. aus der Familie der Borghese zum Papst gewählt wurde und seinem jüngsten Neffen, Scipione Borghese, ein großes Landgebiet direkt an der antiken Stadtmauer schenkte. Scipione ließ sich hier von Flaminio Ponzio eine wunderbare Villa errichten. Da er Kunstliebhaber war, sammelte er eine Fülle von Gemälden und Skulpturen der Renaissance- und Barockepoche. Auf zwei Stockwerken finden wir Meisterwerke von Raffael, Tizian, Veronese, Canova und Rubens. „Die Galleria Borghese“ weiterlesen