Die Caracallathermen

Berühmt in der römisch-antiken Architektur waren die großen, öffentlichen Thermenanlagen. Die größten Thermen waren die Diokletiansthermen gegenüber dem heutigen Hauptbahnhof, der deshalb auch Stazione Termini – die Station der Thermen – genannt wird.

Bekannter sind aber die Caracallathermen hinter dem Circus Maximus. Sie wurden vor ca. 1800 Jahren im Auftrag des berühmt-berüchtigten Kaisers Caracalla errichtet. Caracalla war einer der brutalsten Kaiser in der römischen Antike; er ließ sogar seinen Bruder Geta ermorden. „Die Caracallathermen“ weiterlesen

Die Cosmaten in Rom

Cosmaten in Rom

Wer Rom bereits besucht hat, kennt sicher das eine oder andere Kunstwerk der Cosmaten. Die Cosmaten waren eine Großfamilie, die in Rom im späten Mittelalter lebte. Viele von ihnen hatten den Vornamen Cosmas, daher stammt der Begriff Cosmaten. Die Cosmaten werden nicht unbedingt als Künstler angesehen, sondern eher als Kunsthandwerker. Was haben sie hergestellt? Sie haben verschiedenfarbige Steine (Porphyr – rot, Serpentin – grün etc.) in kleinere Stücke geschnitten und zu geometrischen Motiven zusammengesetzt. „Die Cosmaten in Rom“ weiterlesen

Die Katakomben von Rom

Katakomben Rom

In Rom gab es ca. 60 Katakomben. Was ist eine Katakombe? Viele meiner Gäste verbinden mit diesem Begriff unterirdische Ausgrabungen, aber eine Katakombe ist eine Grabstätte für Christen oder Juden. Tote wurden in der Antike aus hygienischen Gründen immer außerhalb der Stadtmauern begraben. Die Römer waren zudem abergläubisch und wollten keine Toten in den Städten bestatten. Deshalb liegen die Katakomben, wie auch die heidnischen Grabstätten, immer an den Konsularstraßen außerhalb der Stadtmauern. „Die Katakomben von Rom“ weiterlesen

Die Peterskirche

Die Peterskirche

Eines der Wahrzeichen von Rom ist St. Peter. Wenn wir es aber ganz genau nehmen, sind wir gar nicht in Rom, sondern im Vatikanstaat, dem kleinsten Staat derWelt, mitten im Herzen von Rom. St. Peter, Sitz des Papstes, ist sicher eine der prächtigsten Kirchen überhaupt; ein Besuch ist Pflicht für jeden Rombesucher. Gebaut wurde sie vor ca. 500 Jahren, die Bauzeit betrug insgesamt 160 Jahre (mit vielen Unterbrechungen). Beteiligt waren die bedeutendsten Künstler dieser Jahrhunderte: Michelangelo, Raffael und im 17. Jahrhundert vor allem Gian Lorenzo Bernini, von dem der Entwurf für den Petersplatz stammt und auch zahlreiche Kunstwerke in der Kirche selbst. „Die Peterskirche“ weiterlesen

Die Piazza Navona in Rom

Piazza Navona

Die Piazza Navona zählt zu den schönsten Plätzen Roms. Hier schlägt das Herz der Stadt: Es gibt Musiker, Straßenkünstler und Maler. Überall laden Bars und Restaurants zum Ausruhen ein. In der Antike befand sich hier ein Stadion, das Ende des 1. Jahrhunderts von Kaiser Domitian errichtet wurde. Ein Stadion, oder auch Circus, war ein langer, schmaler, von Tribünen umgebener Platz; eine Schmalseite war abgerundet, die andere rechtwinklig. Auch heute noch hat der Platz genau diese Form. „Die Piazza Navona in Rom“ weiterlesen

San Paolo fuori le mura

Die Kirche San Paolo fuori le mura befindet sich außerhalb der antiken Stadtmauern und gehört sicher zu den beeindruckendsten Kirchen Roms. Sie zählt zu den vier päpstlichen Basiliken, das heißt, dass sich hier, wie in den anderen drei päpstlichen Basiliken (Peterskirche, S. Giovanni in Laterano und Santa Maria Maggiore) eine heilige Pforte befindet, die nur an heiligen Jahren geöffnet wird. Tradizionell ruft der Papst alle fünfundzwanzig Jahre ein heiliges Jahr aus. Pilger aus aller Welt kommen dann nach Rom, um durch dieses große gemeinsame Erlebnis wieder neue Kraft und neue Stärke in ihrem Glauben zu finden. „San Paolo fuori le mura“ weiterlesen

Die Spanische Treppe

Die Spanische Treppe in Rom

Die erste Frage meiner Gäste lautet immer: Warum heißt die Spanische Treppe „Spanische Treppe“? Dann muß ich immer alle enttäuschen, denn im Italienischen heißt die Treppe Scalinata di Trinità dei Monti, d.h. ganz profan die „Treppenanlage, die zur französichen Nationalkirche Trinità dei Monti führt“. Der Platz am Fuß der Treppe heißt Piazza di Spagna, also Spanischer Platz, weil hier im Laufe der Jahrhunderte viele Spanier lebten. Hier befindet sich auch die Spanische Botschaft beim Vatikanstaat. „Die Spanische Treppe“ weiterlesen

Die Kapitolinischen Museen in Rom

Wölfin Kapitolinische Museen Rom

Die Sammlungen der Kapitolinischen Museen befinden sich auf dem Kapitolshügel, einem der sieben Hügel von Rom. Die Kapitolinischen Museen sind das größte Museum Roms (die Vatikanischen Museen, die deutlich größer sind, befinden sich im Vatikanstaat, der ja „ein anderes Land“ ist) und gelten als die älteste, öffentlich zugängliche Sammlung Europas. „Die Kapitolinischen Museen in Rom“ weiterlesen

Die Villa d’Este in Tivoli

Villa d'Este, Tivoli

Heute möchte ich Ihnen von Kardinal Ippolito d’Este und seiner wunderbaren Villa d’Este mit der berühmten Gartenanlage erzählen.

Ippolito d’Este lebte in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Er war ein Enkel von Papst Alexander VI. Diverse Quellen behaupten, dass Papst Alexander zwölf Kinder gehabt habe. Zwei Kinder sind tatsächlich historisch nachgewiesen: Cesare Borgia und Lucrezia Borgia. Ippolito d’Este war der Sohn von Lucrezia.
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Die Villa Adriana in Tivoli

Etwa 30 Kilometer östlich von Rom liegt der kleine mittelalterliche Ort Tivoli, eines der wichtigsten Ausflugsziele für einen Romreisenden. Hier gibt es drei Villen: die Villa d’Este, errichtet im 16. Jahrhundert von Kardinal Ippolito d’Este mit einer wunderbaren Gartenanlage mit hunderten von Brunnen. Auf der anderen Seite des Ortes kann man die sogenannte Villa Gregoriana besichtigen, eine Parkanlage aus dem 18. Jahrhundert über der Schlucht des Anieneflusses mit einem gewaltigen Wasserfall.
„Die Villa Adriana in Tivoli“ weiterlesen