Palestrina

Paletrina

Palestrina liegt etwa siebenunddreißig Kilometer südöstlich von Rom am Monte Ginestro. In Palestrina kann man noch das ursprüngliche Italien erleben, mit viel mediterraner Atmosphäre, kleinen Bars, guten Restaurants – ohne Massentourismus, ein echter Geheimtipp!

Die Ursprünge von Palestrina gehen bis in das zweite Jahrtausend vor Christus zurück, die Bürger von Palestrina behaupten, dass ihre Stadt älter als Rom sei. Eine erste bedeutende Rolle spielte Palestrina bereits zur Königszeit, denn hier hat man viele Fundstücke von Fürstengräbern des 8. und 7. Jahrhunderts vor Christus gefunden, die heute zum Teil im örtlichen Museum, aber auch in Rom, im Museum für etruskische Kunst in der Villa Giulia ausgestellt sind. Eine der ersten antiken Straßen verband Rom mit Palestrina, die sogenannte Via Prenestina (der antike Name von Palestrina lautete Preneste), was die enge Verbindung zwischen Rom und Palestrina deutlich macht. „Palestrina“ weiterlesen

Aussichtsterrassen mit Blick auf Rom

Ausblick vom Petrsdom

Oft werde ich gefragt, wo man den schönsten Blick auf Rom hat. Hier haben wir die Qual der Wahl, da Rom ja auf sieben Hügeln gebaut wurde. Ich möchte Ihnen heute meine persönlichen Lieblingsausblicke zeigen. Viele Gäste steigen gerne auf die Kuppel der Peterskirche. Nimmt man den Aufzug, sind es 321 Stufen, geht man alles zu Fuß, muß man über 500 Stufen hochsteigen. Belohnt wird man mit einem unglaublichen 360-Grad-Blick über Rom. Wenn man aus dem Aufzug steigt, kann man zunächst innen in der Kuppel einen Einblick von oben in die Kirche haben. Erst hier erkennen wir die gewaltigen Ausmaße, die Menschen in der Kirche wirken winzig klein. Ab hier beginnt dann der recht beschwerliche, enge Aufstieg in die Kuppel. Oben angekommen, ist man überwältigt von der wunderschönen Aussicht auf die 3 Millionen Stadt Rom bis hin zu den Bergen. „Aussichtsterrassen mit Blick auf Rom“ weiterlesen

Santa Maria in Trastevere

Santa Maria in Trastevere

Die Kirche Santa Maria in Trastevere befindet sich im Herzen des Stadtviertels Trastevere. Für viele meiner Gäste gehört sie zu den schönsten Kirchen von Rom. Dort, wo heute die mittelalterliche Kirche steht, hat man kurz vor Christus eine Ölquelle entdeckt (wahrscheinlich Erdöl), später interpretiert als göttliches Zeichen für die Ankunft von Jesus Christus. Dieser Ort war also schon für die frühen Christen ein heiliger Ort. Deshalb haben sie sich hier bereits im 3. Jahrhundert versammelt, um heimlich eine Messe zu feiern. Solche Versammlungsorte der frühen Christen heißen Titulus. Eine erste Kirche entstand im 4. Jahrhundert, kurz nachdem die Christen nicht mehr in Rom verfolgt wurden. Die heutige Kirche wurde schließlich im 12. Jahrhundert errichtet. Sehr viel Baumaterial stammte aus antiken Gebäuden, wie z.B. den Caracallathermen. „Santa Maria in Trastevere“ weiterlesen

Die Via Appia Antica in Rom

via appia antica

Rom wurde in der Antike mit allen wichtigen Orten des römischen Weltreiches durch die berühmten Konsularstraßen verbunden. Die erste dieser Straßen war die Via Appia antica, angelegt vor etwa 2300 Jahren. Man nennt sie auch die Königin aller Straßen. Errichtet wurde sie unter dem Censor Apppius Claudius Caecus als Verbindung zwischen Rom und Capua, etwas nördlich von Neapel. Wenige Jahrzehnte später wurde sie verlängert bis Taranto und schließlich bis Brindisi. In Brindisi gab es einen bedeutenden Hafen. Somit existierte nun eine Verbindung zwischen Rom und dem östlichen Mittelmeer. „Die Via Appia Antica in Rom“ weiterlesen

Eis und Eisdielen in Rom

Was wäre ein Rombesuch ohne ein italienisches Eis? Fast an jeder Ecke findet man in der Innenstadt eine Eisdiele, eine Gelateria. Meist sollte man als erstes an die Kasse gehen und bezahlen. Mit dem Kassenzettel begibt man sich an die Theke und wählt aus. Hier in Italien haben wir keine Eiskugeln, sondern das Eis wird mit einem Spachtel auf das Hörnchen oder in den Becher gedrückt. Schon bei zwei Sorten hat man ein recht großes Eis. „Eis und Eisdielen in Rom“ weiterlesen

Das Trajansforum

trajansforum

Das Forum Romanum, jenes gewaltige Ausgrabungsgebiet zwischen dem Kapitol und dem Kolosseum, war das politische Zentrum in der Zeit der Republik, also vor Christus. Es war extrem eng bebaut mit Tempeln, Basiliken und Verwaltungsgebäuden. Als die Kaiser an die Macht kamen, schien ihnen das Forum zu klein und zu eng. Sie hatten hier keine Möglichkeit, Ihre Macht durch prächtige Gebäude zu demonstrieren. Deshalb entschlossen sich mehrere Kaiser, das Forum Romanum zu erweitern und die sogenannten Kaiserforen zu errichten. „Das Trajansforum“ weiterlesen

Das Forum Boarium in Rom

Forum Boarium Rom

Das Forum Boarium, der Rindermarkt, liegt direkt am Tiber und zwar an der Stelle, an der sich in der Antike der Flusshafen befand. In der frühen Zeit der Republik wurden die Nahrungsmittel direkt auf dem Forum Romanum verkauft. Als die Stadt Rom immer größer wurde, entschloss man sich, am Tiber einen Hafen zu bauen, um dort die Nahrungsmittel direkt zu verkaufen. Am Standort des Hafens befand sich die Via Salaria, die Salzstraße, die ins Landesinnere führte, sodass dieser Ort für einen Marktplatz besonders gut geeignet war. Die Nahrungsmittel konnten per Schiff und Pferdewagen überall hintransportiert werden. An diesem, heute sehr verkehrsreichen Platz, gab es zwei Tempel und einen Altar, der Herkules geweiht war. Erstaunlich ist, dass beide Tempel noch aus der Zeit vor Christus stammen, was in Rom ja recht selten ist, da es im Laufe der Jahrhunderte unzählige Brände gab. „Das Forum Boarium in Rom“ weiterlesen

Der Trevibrunnen in Rom

Trevibrunnen Rom

Der Besuch des Trevibrunnens darf auf einer Reise nach Rom auf keinen Fall fehlen. Der Trevibrunnen entstand in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und gehört, zusammen mit der Spanischen Treppe, zu den letzten großen Barockwerken in Rom. Der Künstler war Nicola Salvi, allerdings ist dies sein einziges berühmtes Werk. Der Name stammt von den drei Straßen (tre vie), die sich auf diesem kleinen Platz ursprünglich kreuzten. Für alle Gäste ist es immer wieder eine Überraschung, wenn wir aus den engen Gässchen heraustreten und plötzlich dieses barocke Spektakel vor uns sehen. Der Trevibrunnen ist der größte und aus meiner Sicht auch der schönste Brunnen von Rom. „Der Trevibrunnen in Rom“ weiterlesen

San Pietro in Vincoli

Moses Michealangelo San Pietro in Vincoli Rom

San Pietro in Vincoli ist eine der ältesten Kirchen von Roms, erbaut zu Beginn des 5. Jahrhunderts. Sie liegt etwas versteckt, oberhalb vom Kolosseum auf dem Colle Oppio, der Teil vom Esquilinhügel ist. Übersetzt heißt die Kirche Heiliger Petrus in den Fesseln, denn hier unter dem Hauptaltar werden die Ketten aufbewahrt, mit denen Petrus in Rom und in Jerusalem gefesselt worden war und die wundersamerweise miteinander verschmolzen sind. Berühmt ist die Kirche vor allem wegen eines Meisterwerks von Michelangelo: Das Grabmal von Papst Julius II mit der Mosesstatue. Michelangelo war ein Universalgenie, aber seine wahre Leidenschaft galt der Bildhauerei. „San Pietro in Vincoli“ weiterlesen

Überblick über die römische Geschichte der Antike

Aus allen Büchern kennen wir das berühmte Gründungsdatum Roms 753 vor Christus. Allerdings haben wir inzwischen deutlich ältere Spuren gefunden und müssen fast jedes Jahr weiter zurückdatieren, sodass wir heute sagen können, dass die römische Geschichte sicher mehr als 3000 Jahre alt ist. In diesem Artikel gebe ich nur grobe Daten in Jahrhunderten an, sodass man einen besseren Überblick bekommt. „Überblick über die römische Geschichte der Antike“ weiterlesen